Die Wand

Nein, wir haben keinen Fernseher. Ja, wir schauen manchmal Filme auf Netflix und Co. ABER in unserer WG hängt eine einzigartige Bildfläche, der therapeutische Wirkung nachgesprochen wird.

Von den Kanten und Ecken A4 Papiers fühl ich mich mental und in meiner Kreativität eingegrenzt. (Klaus, Klaus, Klaus!)  Deshalb: Eine ganze Wand, unperfekt ausgefüllt von 6 1/2 Flip-Papieren. Teilweise etwas zerknittert, mit Eselsohren und fürchterlicherweise nicht Kante an Kante geklebt. Aber irgendwie hat‘s was.

Hat man sich einmal auf die gegenüberliegende Seite gesetzt, verfällt man in eine außerkörperliche Trance. Stunden sind wir und unsere Gäste dagesessen und mussten uns die auf das Papier gekritzelten Worte immer wieder langsam durch den Kopf gehen lassen. Sehr beruhigend. Zu lesen sind Dinge, die uns oder WG-Freund*innen beschäftigt haben. Manche Dinge tiefgründiger, als andere. Wie sinnvoll unser Studium ist und, ob Ersaufen harmloser als Saufen ist, sei dahingestellt. In Zukunft werden wir immer wieder auf „Die Wand“ verweisen.

MAGDA

MAGDA

Studiert PPÖ und KoWi, hört gerne Radiowecker ab fucking 5:30 Uhr, ist mega unordentlich und oft viel zu ehrlich. Sie trinkt Bier im Übermaß und ist alles andere als fähig, Entscheidungen zu treffen. Dekoriert gern die ganze Wohnung mit ihren Haaren.

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